
Anne Frank Tagebuch Steckbrief: Anne Frank
Das Tagebuch der Anne Frank ist ein Werk der Weltliteratur. Anne Frank führte das Tagebuch vom Juni bis zum 1. August , anfänglich in der Wohnung am Merwedeplein, den größten Teil aber im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht in. Das Tagebuch der Anne Frank (niederländischer Originaltitel: Het Achterhuis ‚Das Hinterhaus') ist ein Werk der Weltliteratur. Anne Frank führte das Tagebuch. Tagebuch | Anne Frank, Otto H. Frank, Mirjam Pressler | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Otto Frank hat erst Zweifel, ob er Annes Tagebuch veröffentlichen soll. Dennoch macht er es. Hier ist zu lesen, wie die Publikation zustande kam. Nach dem Krieg erfüllt Otto Frank ihren Wunsch. Anne Franks Tagebuch wurde in mehr als 70 Sprachen übersetzt. Hier die Geschichte hinter Anne Franks. Von Anne Franks Tagebuch existieren verschiedene Fassungen. Sie werden die Fassung A und die Fassung B genannt. Mehr über die Unterschiede zwischen. Nur Vater Otto Frank überlebt. Anne Franks Tagebuch gehört zu den wichtigsten Originaldokumenten der NS-Judenverfolgung. Zusammenfassung. Von Frankfurt.

Jedenfalls ist es so, leider, und nicht zu ändern. Darum dieses Tagebuch. Um nun die Vorstellung der ersehnten Freundin in meiner Phantasie noch zu steigern, will ich nicht einfach Tatsachen in mein Tagebuch schreiben wie alle andern, sondern ich will dieses Tagebuch die Freundin selbst sein lassen, und diese Freundin heisst Kitty.
Anne ist deutsche Jüdin. Gemeinsam mit ihren Eltern emigrierte sie Anfang vor den Repressionen und Verfolgungen durch die Nationalsozialisten von Frankfurt am Main nach Amsterdam.
Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht im Mai wird die Situation für Juden auch in Amsterdam zunehmend eingeschränkt und bedrohlich.
Im Frühsommer beginnen die systematischen Deportationen von Juden aus den Niederlanden. Margot Frank, Annes Schwester, erhält als eine der ersten am 5.
Der Aufruf ist zwingend, bedeutet Trennung von der Familie und Deportation in ein Konzentrationslager. Während über zwei Jahren verstecken sich die acht untergetauchten Juden im Hinterhaus.
Versorgt werden sie von Otto Franks Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Bewohner des Verstecks werden verraten. Als die Familie Frank sich am 5.
Juli für das Untertauchen im Versteck bereit macht, gehört das Tagebuch zu den ersten Dingen, die Anne einpackt:.
Juli Während der gesamten Zeit im Versteck schreibt sie in ihr Tagebuch und dokumentiert so alles, was sich an Gutem und Schlechtem ereignet.
Im Versteck wird das Tagebuch zu Annes ganz persönlichem Freiraum. Sie beschreibt darin ihren Alltag mit den sieben anderen Untergetauchten.
Ausser an den Wochenenden ist deshalb der Tag durch die Arbeitszeiten der Lagermitarbeiter streng strukturiert: Diese wissen nichts von dem geheimen Versteck und dürfen von den Untergetauchten nichts hören.
Entsprechend müssen die acht Bewohner des Hinterhauses alle sehr leise sein. Ohne ihr Organisationstalent und ihre Umsicht wäre das Leben im Versteck während über zwei Jahren nicht möglich.
Sie kommen täglich vorbei, mit Lebensmitteln, die sie auf dem Schwarzmarkt aufgetrieben haben, mit Lesestoff, und erzählen von der Aussenwelt.
Otto Frank mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den späteren Fluchthelfern. Auf dem Bild fehlt Jan Gies.
Amsterdam Niemals klagt einer, dass wir ihnen zu viel Mühe machen. Sie machen, soweit es geht, ein fröhliches Gesicht, bringen Blumen und Geschenke zu Geburts- und Festtagen, stehen immer und überall für uns bereit.
Das ist etwas, was wir nie vergessen dürfen. Andere zeigen Heldenmut im Krieg oder gegenüber den Deutschen, aber unsere Helfer beweisen ihren Heldenmut in ihrer Fröhlichkeit und Liebe.
Minutiös beschreibt Anne ihr Leben, das geprägt ist von der Angst vor Entdeckung, aber auch von Auseinandersetzungen und Unstimmigkeiten, die sich durch die beengenden Verhältnisse zwangsläufig ergeben.
Annes Situation als Verfolgte und Untergetauchte verunmöglicht eine Jugend mit Freiräumen und selbstgewählten Freundinnen und Freunden.
Anne lebt in der fortwährenden Furcht, entdeckt zu werden, in Todesangst während Bombardierungen und Schiessereien und ständig auf Tuchfühlung mit den sieben anderen Untergetauchten.
Ich glaube nicht, dass ich eifersüchtig auf Jopie bin. Aber ich bekomme dann so eine heftige Sehnsucht, auch mal wieder Spass zu machen und zu lachen, bis ich Bauchweh habe.
Vor allem jetzt im Winter, mit den freien Weihnachts- und Neujahrstagen, da sitzen wir hier wie Ausgestossene. Und doch dürfte ich diese Worte nicht aufschreiben, weil ich dann undankbar erscheine.
Gefühle lassen sich nicht zur Seite schieben. Radfahren, tanzen, pfeifen, die Welt sehen, mich jung fühlen, wissen, dass ich frei bin — danach sehne ich mich.
Und doch darf ich es nicht zeigen. Denn stell dir vor, wenn wir alle acht anfingen, uns zu beklagen oder unzufriedene Gesichter zu machen, wohin sollte das führen?
In ihrem Tagebuch zeichnet sie den täglichen Kampf um ihre Selbständigkeit und ihre Selbstfindung nach. Sie beschreibt die Konflikte mit der Mutter und stilisiert gleichzeitig ihren Vater zum Gegenpol, sie setzt sich mit den anderen Erwachsenen auseinander, hinterfragt sie und ihre Werte.
Gleichzeitig beobachtet und reflektiert sie auch sich selbst, teilweise schonungslos. Und sie schreibt mit grosser Offenheit über ihren sich entwickelnden Körper und ihre erwachende Sexualität.
Trotz der täglichen Auseinandersetzungen und der ständigen Angst gelingt es ihr auch immer wieder, ihre optimistische und humorvolle Seite beim Schreiben auszuleben und mit viel Hoffnung Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Im Frühjahr verlieben sich Anne und der zwei Jahre ältere Peter van Pels nach und nach ineinander. Durch ihre Aufzeichnungen werden die aufkeimende Liebe und auch die grosse Sehnsucht nach Verliebtheit der Jugendlichen nachvollziehbar.
Es ist so ruhig und sicher, seinen Arm um mich zu fühlen, ihn nahe zu wissen und doch zu schweigen. Es kann nicht schlecht sein, denn diese Ruhe ist gut.
Am Um nach dem Krieg die Unterdrückung der Niederländer unter deutscher Besatzung öffentlich zu machen, plant er, Selbstzeugnisse wie Briefe und Tagebücher zu sammeln und zu publizieren.
Er ruft die Niederländerinnen und Niederländer auf, diese zu sammeln und sie nach dem Krieg der niederländischen Regierung zu übergeben. Anne, die bereits zuvor den Wunsch hatte, Journalistin oder Schriftstellerin zu werden, gefällt die Idee.
Sie beginnt ihr Tagebuch für eine spätere Publikation zu überarbeiten. Ihren eigenen Familiennamen macht sie zu Robin oder Aulis, in den veröffentlichten Versionen des Tagebuchs kommt dieser jedoch nicht zur Anwendung.
Annes letzter Tagebucheintrag datiert vom 1. August Zu dieser harmonisierenden Rezeption des Tagebuchs haben Bühnen- und Filmversion einen wesentlichen Teil beigetragen.
Der Umgang mit Anne und ihrer Geschichte ist geprägt von den Fragen, die an den Text gerichtet werden. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stärker für das Tagebuch an sich interessiert und sich mit der kritischen Analyse des Textes und seiner literarischen Qualität beschäftigt.
Im Zuge dieser neuen Fragestellungen wird auch Anne Frank neu wahrgenommen. Als Autorin ist sie nun nicht mehr nur ein wehrloses Opfer des Nationalsozialismus, vielmehr wird sie zur Handelnden, die sich aktiv und kritisch mit sich selber und ihrem Leben als Jüdin, als Kind und später als Frau in einer äusserst fragilen, gefährlichen und krisenhaften Situation auseinandersetzt.
Mit der zunehmenden Popularität des Tagebuchs der Anne Frank durch die Übersetzungen und vor allem auch durch das Theaterstück werden ab Mitte der er Jahre zunehmend Stimmen laut, die das Tagebuch als Fälschung diffamieren.
Otto Frank und die weiteren Bearbeiterinnen und Bearbeiter des Tagebuchs hatten sich nicht mit dem Bewusstsein und der Sorgfalt von geübten Herausgebern an die Textarbeit gemacht.
Ihnen ging es primär um die Vermittlung des Inhalts, weshalb sie gewillt waren, im Hinblick auf ihr Ziel — die Publikation des Tagebuchs — Anpassungen vorzunehmen.
Das bedeutete zuweilen auch, dass je nach Sprache und Verlag Passagen gestrichen oder hinzugefügt wurden. Als einige Wissenschaftler beginnen, die verschiedenen Ausgaben und Übersetzungen des Tagebuchs miteinander zu vergleichen, stossen sie ihres Erachtens auf Ungereimtheiten.
Diese nehmen sie zum Anlass, die Authentizität des Tagebuchs ganz generell zu hinterfragen. Eine Untersuchung durch das deutsche Bundeskriminalamt aus den er Jahren bestätigt jedoch, dass Tinte und Papier aus der Zeit vor stammen.
Im Bericht wird des Weitern erwähnt, dass zu einem späteren Zeitpunkt an einigen Stellen Notizen mit Kugelschreiber hinzugefügt wurden.
Dieser Umstand wird von einem Journalisten aus dem Zusammenhang gerissen und ungenau wiedergegeben. In den er Jahren schliesslich behauptet ein weiterer Kritiker, der Umgang im Text mit dem Thema Sexualität sei nicht der einer Jugendlichen.
Vielmehr handle es sich hierbei um die Fantasie eines älteren Mannes, was wiederum für die Autorschaft von Meyer Levin spreche.
Die Vorwürfe werden einerseits durch Anhänger von nationalsozialistischem Gedankengut erhoben, grosse Verbreitung finden sie andererseits in Kreisen der US-amerikanischen Revisionisten und Holocaustlügner.
Diese Phrase ist einfach unvergleichlich